17.02.2017

von WORT & BILD VERLAG B° RB

Hilfe für erholsame Nächte

Bei Schlafmangel steigt langfristig das Krankheitsrisiko

Schlafende Frau

In der Nacht Probleme, ein- und durchzuschlafen, tagsüber müde, schlapp und unkonzentriert: Laut der Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) leiden 4,8 Millionen Deutsche an behandlungsbedürftigen Schlafstörungen. Erster Ansprechpartner für sie ist oft der Apotheker. "Zunächst empfehle ich pflanzliche Mittel mit Baldrian, Hopfen, Lavendel oder Passionsblume", sagt Frank Werner, Apothekeninhaber aus Bottrop, im Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau". 

"Auch Beruhigungstees oder -bäder können wegen der damit verbundenen Rituale helfen." Er rät zudem, ungünstige Gewohnheiten abzulegen und durch schlaffördernde zu ersetzen. Zum Beispiel den Fernseher abzuschalten. Weitere praktische Tipps sind in der "Denk-dran!-Checkliste Schlafstörung" in der neuen Ausgabe der "Apotheken Umschau" zusammengefasst. Ausreichend Schlaf ist wichtig für die Gesundheit und das seelische Wohlbefinden. "Wer gesund bleiben will, sollte bis ins hohe Alter jede Nacht mindestens sieben Stunden schlafen", so der Leiter des Interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrums der Charité in Berlin, Professor Ingo Fietze. Langfristig erhöhe ein Mangel das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselstörungen und psychischen Leiden.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" 2/2017 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

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