Stadttheater Landshut


Das Stadttheater Landshut wird seit Jahrzehnten durch das Südostbayerische Städtetheater bespielt. Das Zweisparten-Theater mit einer Musik- und Schauspielabteilung setzt im kulturellen Leben der Stadt wichtige Akzente.

Ob Schauspiel, Oper oder Operette: Theaterliebhaber kommen im Stadttheater im Bernlochner-Komplex immer auf ihre Kosten.

Die Wurzeln des Stadttheaters reichen ins 19. Jahrhundert zurück. Unter den Ereignissen des Jahres 1841 berichtet die Landshuter Stadtchronik: "Im Laufe dieses Jahres wurde auch der von Maurermeister Johann Bernlochner unternommene Bau des Hotels Bernlochner samt Theatergebäude vollendet und (...) mit dem vaterländischen Stücke ´Ludwig der Bayer` von Uhland (...) feierlich eröffnet." Bis 1933 wird das Landshuter Theater hauptsächlich durch Schauspielgesellschaften, nur zeitweise von einer eigenen Truppe bespielt. 1933 wird das Haus der NS-Organisation "KdF" überlassen.


1947 beschließt der Stadtrat das Theater (365 Plätze) in eigener Regie, zunächst als reines Schauspieltheater, zu führen. Bereits in der folgenden Spielzeit wird ein Musikensemble gebildet. 1952 entsteht zusammen mit den Städten Passau und Straubing sowie mit dem Bezirk Niederbayern das Niederbayerische Städtetheater, das nach einem Jahr in SÜDOSTBAYERISCHES STÄDTETHEATER umbenannt wird. In Passau wird das Musiktheater produziert, in Landshut das Schauspiel.

Unter der Intendanz von Klaus Schlette (1970 bis 1996) werden zahlreiche Umbauten am Gebäudekomplex vorgenommen, wobei unter anderem eine Probebühne und zusätzliche Arbeitsräume entstehen. Sein Nachfolger Johannes Reitmeier eröffnet Silvester 1996 mit dem STUDIO IM STADTTHEATER eine zweite Spielstätte (80 Plätze).

Mit der Spielzeit 2002/2003 übernimmt Stefan Tilch die Intendanz am Stadttheater Landshut.

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