Städtische Galerie Rochuskapelle

Die Rochuskapelle, ein einschiffiger spätgotischer Bau um 1497, wird seit September 2005 als Städtische Galerie für Wechselausstellungen genutzt.

Das Blatternhaus mit der Rochuskapelle, ein einschiffiger spätgotischer Bau, um 1497, geht auf eine Stiftung des Ratsbürgers und Handelsmanns Walther vom Feld d. Ä. zurück, die dieser für "arme, platerige Menschen" gemacht hat. Der Chor der Kapelle war früher in das mit einem Krüppelwalmdach gedeckte Blatternhaus einbezogen, wie noch das Stadtmodell von Jakob Sandtner zeigt.

Noch heute kann man in der Kapelle zwei vermauerte Oratorien in der Ostwand erkennen: Durch diese Maueröffnungen konnten die Kranken den Gottesdienst verfolgen. Seit dem Abbruch des spätgotischen Blatternhauses 1810 steht die Rochuskapelle jedoch frei. Die Stadt erwarb die Kapelle 1956 und restaurierte sie. Seit September 2005 wird sie als Städtische Galerie genutzt.

Ausstellungen in der Städtischen Galerie Rochuskapelle:
Seit September 2005 dient die Rochuskapelle in unmittelbarer Nähe zum kleinen theater/Kammerspiele Landshut und des Haus International am Orbankai in den Sommermonaten als Ausstellungs- und Veranstaltungsraum.

Adresse:
Bauhofstraße 3 d
(hinter dem kleinen theater/Kammerspiele Landshut)

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